Wer das Verteilzentrum von Coop.ch im aargauischen Spreitenbach besucht, ist überrascht. Die Halle im Industriegebiet an der Limmat erinnert an einen Supermarkt. Es gibt jedoch einen entscheidenden Unterschied: Statt dass sich dort Kunden ihre Waren aussuchen, werden die Bestellungen von emsigen Mitarbeitenden ausgeführt, die sich mit Wagen eifrig zwischen den Regalen mit 22.000 Artikeln bewegen. Fehleinkäufe sind grundsätzlich nicht möglich, wie Coop.ch-Chef Philippe Huwyler im Gespräch mit der Weltwoche erklärt: «Schauen Sie, wenn ein Mitarbeiter das falsche Produkt auswählt, piepst es – und er weiss sofort, dass er den Artikel zurückstellen muss.»
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