Als The Mars Volta am 16. März 2003 im Vorprogramm der Red Hot Chili Peppers im Zürcher Hallenstadion spielten, reagierte das Publikum eher kühl. Wer jedoch genauer hinguckte, konnte nicht wenige Aufmerksame sehen, die offenen Mundes auf die Bühne starrten, den eigenen Unterkiefer komplett vergessend. Denn was da auf der Bühne abging, war ein Rockexzess der völlig unbekannten Sorte.
Vor einer maschinenperfekten, statisch wirkenden Band schleudern zwei spindeldünne Gestalten ihre insgesamt acht Extremitäten und die daran lose befestigten Gitarren und Mikrofone in irren Spasmen durcheinander und quer über die Bühne. Sie ejakulieren, unter absonderlichsten Sprüngen und Zuckungen, ...