In der Woche des Hochwassers war mir ein Grossteil des Landes verwehrt; abgesehen davon, dass ich nicht in einem Erdrutsch oder in der Springflut eines berstenden Dammes enden mochte, hatte ich auch keine Lust, im Prättigau, im Berner Oberland, in Unterwalden die Aufräumarbeiten zu behindern oder in Luzern, im Entlebuch, im Aargau als Voyeur umzugehen. Und also blieb mir eine einzige Himmelsrichtung, ich fuhr nordwärts in den Schaffhauser Tafeljura, den Randen, von dem ich schon viel gehört hatte.
Die Entdeckungstour begann am Bahnhof Schaffhausen. Ich nahm den Bus nach Merishausen, das zwischen länglichen Höhenzügen malerisch ruht, stieg am Ortseingang bei der Haltestelle «Im Kerr» ...