Ich erhielt vergangene Woche auf dem Smartphone eines jener Filmchen zugespielt, das man normalerweise sofort löscht. Auch diesmal wollte ich schon auf den Delete-Knopf drücken. Als ich dann doch schnell hinschaute, konnte ich meine Augen nicht mehr abwenden. Es war eine 2,42 Minuten lange Sequenz von Diego Armando Maradona beim Aufwärmen: mit offenen Schuhbändeln und heruntergerollten Stulpen. Maradona jongliert den Ball sozusagen in allen Lebenslagen: auf den Füssen, den Oberschenkeln, den Schultern, dem Kopf. Er stoppt ihn auf seiner Stirn und lässt ihn sanft auf den linken Fuss fallen. Es ist, als wäre der Ball durch einen unsichtbaren Faden mit dem Fus ...