Die Spitze der Sozialdemokratischen Partei machte nach der letztjährigen Wahl von Elisabeth Baume-Schneider lange Gesichter. Zu offenkundig war der heimliche Jubel von Bauern und Bürgerlichen, die glaubten, mit der Bauerntochter und Halterin von Schwarznasenschafen eine ländlich-bodenständige Vertreterin in den Bundesrat entsandt zu haben. Die SVP setzte mit der Jurassierin voll auf den Landwirtschaftseffekt. Und die FDP wurde von ihrer Bundesrätin Karin Keller-Sutter darauf eingeschworen, unter keinen Umständen Eva Herzog zu wählen, die ihr das Finanzressort hätte streitig machen können.
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