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Dieses Handwerk hat Zukunft

Schweizer Nachwuchskünstler sind digital sozialisiert und denken global. Sechs potenzielle Gewinner mit Aussicht auf einen Platz an der Sonne des internationalen Kunstmarktes.
Name: Valentin CarronKennzeichen: Enfant terrible des Wallis Er ist unser Mann an der aktuellen Biennale in Venedig. Und er ist es nicht. Denn Valentin Carron (36) steht nicht für die Schweiz, sondern für sich selber: für den Propheten, der im eigenen Kanton nichts gilt. Und dieser Kanton ist das Wallis, Inspiration und Stoff seiner künstlerischen Auseinandersetzung, seiner Konfrontation mit Kirche und Tradition. Mit einem verfremdeten schwarzen, ins Mons­tröse ironisierten Bergkreuz aus Kunstharz, einer Art Mondrian, doch gedacht als Paraphrase des Walliser Gipfelzeichens – und, an diesem Ort: der Anbetung von Kunst und Kapital –, gelang Carron 2009 vor den Toren der Art Basel ei ...
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