Manchmal treffen auch mittelmässige Zitate einen tiefen existenziellen Kern: «Das Beste kommt zum Schluss.» Wahrscheinlich ist das so, weil das Gute gerade zu Vergangenheit wird und mit jedem Atemzug mehr unwiederbringlich hinter einem liegt.
Die wie unauslöschbaren Lichter Korfus lagen schon hinter mir, die Fähre zog weiter an den letzten Fetzen der griechischen Küste entlang, bevor sie auf Westkurs in Richtung Italien gehen würde. Ich sass in einer Ecke auf dem neunten Deck, und das letzte Licht Griechenlands flackerte schon nur noch zaghaft, und bald würde es hinter den Horizont fallen. In mir schien, wider Erwarten im Grunde, nicht Tristesse oder Verzagtheit, sondern ...