Was in Ryongchon genau passierte, wird man kaum je erfahren. Ein Zugszusammenstoss oder Schlendrian mit einer Fahrleitung. Es ist auch nicht wichtig: Eisenbahnwagen mit Kunstdünger, Flüssiggas und vielleicht Sprengstoff explodierten. Die Detonationen zerstörten fast die Hälfte aller Häuser der nordkoreanischen Kleinstadt. Wo das Bahnhofsgebäude stand, klafft jetzt ein Krater.
Die Primarschule dahinter liegt, wie auf Fotos vom Unglücksort zu sehen, in Trümmern. Die Schule war um 12.10 Uhr, als sich die Katastrophe ereignete, eben aus. Viele Schüler waren schon gegangen, sonst wären mehr Kinder umgekommen. Viele Kinder erlitten Verbrennungen, heisser Dreck verletzte und versengte ihr ...