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MvH trifft

Dirk Boll

Wenn man den Kunstmarkt versteht, verdient man viel Geld; der Christie’s-Chef versteht ihn wohl.
Sie haben mal gesagt, dass Briten Bilder mit Pferden und Hunden mögen, Schweizer mit Bergen, und Franzosen kaufen keine, auf denen Schnee zu sehen ist – interessante Kri­­terien, wenn man Millionen ausgibt, nicht wahr?» – «Ich glaube, die Kunst ist etwas sehr Emotionales und wird sehr emotional gesehen. Und deswegen wird auch der Kunstmarkt sehr emotional gesehen. Wenn man Kunst ­sehen und, ich sag mal, im Idealfall verstehen will, muss man sie lieben. Gleichzeitig ist aber der Kunstmarkt ein ökonomisches System, und das kann man rational anschauen. Und die Kombination davon ist es, was diesen ­kleinen Markt, das ist ja ein winziger Markt, verglichen mit anderen Ökonomien [Gesam ...
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