Eigentlich wollte Pippin Wigglesworth die Veröffentlichung seines ersten Buches im Zürcher Nobelklub «Indochine» begiessen. Jahrelang war der 26-Jährige dort Stammgast, verprasste ein Vermögen mit Champagner und Drogen. Vor zwei Jahren dann: Besinnung und ein nigelnagelneues Dasein als unprätentiöser Schriftsteller (Weltwoche 47/07). Das ehemalige Stammlokal passte nicht mehr zum veränderten Image, erkannte sein Verlag und verlegte die Buchvernissage in das geschichtsträchtige Dada-Haus Cabaret Voltaire im Zürcher Niederdorf.
Um eine Prosecco-Flasche zu öffnen, braucht die Belegschaft hier zehn Minu-ten, und im Glaskelch liegt eine tote Mücke. Der Rest des hundertköpfigen Publ ...