Vor etwas über einem Monat fiel Bagdad und damit das Regime Saddam Husseins – willkommener Anlass zu einer Zwischenbilanz sowie einer Nachbetrachtung über die amerikanischen Beweggründe für den Einmarsch im Irak. Vorweg die beste Nachricht: Saddam Hussein, ob tot oder am Leben, ist Geschichte. Die menschlichen Kosten des Kriegs aber werden nicht einfach zu beziffern sein. Dass 166 britische und amerikanische Soldaten während der Kampfhandlungen starben, wird die einzige gesicherte Zahl bleiben; verlässliche Angaben über die Verluste unter irakischen Truppen sind hingegen ebenso wenig erhältlich wie präzise Zahlen über getötete irakische Zivilisten. Von 150 bis zu weit über 2000 ...