Das Gebäude, in dem der General arbeitet, war einst die Lieblingsresidenz von Saddam Hussein, zu einer Zeit, als Bagdads Paläste noch den geheimnisvollen Zauber von -Xanadu umgab, als Hunderte Staatsdiener hier für das Wohl ihres Tyrannen sorgten. Das scheint lange her, jetzt ist das Gebäude umfunktioniert, die amerikanische Botschaft ist provisorisch einquartiert, in den Gemächern von Saddams Schergen arbeiten Washingtons Bürokraten, türkisblau glitzert das Wasser in Saddams nierenförmigem Swimmingpool, der wie ein Relikt untergegangener Gigantomanie vor dem Anwesen liegt. In der mondänen Empfangshalle ist die Kantine der Amerikaner eingerichtet, sogar ein «Starbucks» gibt es dor ...