Wir Gipsys», sagt Gábor Bolla, «spielen alles ein bisschen anders. Wie der Jazz basiert sehr viel auf Improvisation, wenn auch auf einer etwas anderen Art.» Das erinnert an das berühmte Statement von Miles Davis über Joe Zawinul: «It ain’t black, it ain’t white, but it grooves.» Der Donau-Groove. Gábor Bolla ist 24, Ungare, Roma, Tenorsaxofonist und eines der Riesentalente, die auf der brodelnden Jazzszene so ins Kraut schiessen, dass schon kaum einer mehr den Überblick hat. Die Jazzschulen entlassen einen Jahrgang nach dem andern auf die vermeintlich freie Wildbahn, die sich dann doch eher als Masoala-Halle erweist, bestenfalls.
Ein paar Gegenbeispiele zum allwaltenden A ...