Wenn ich an den Moment denke, als ich Bernard Thurnheer erstmals leibhaftig auf dem Bildschirm erblickte, muss ich wieder lachen. Es war ein Sonntagabend auf der «Sport»-Redaktion, als ein Kollege durch den Korridor rief, und vielleicht war ich dieser Kollege: «Kommt her, das müsst ihr euch anschauen – ein Nussgipfel, der redet!»
Tatsächlich war da ein junges, schmächtiges Kerlchen zu sehen mit einer Stimme wie Beni Thurnheer, die wir natürlich vom Radio her kannten. Das Gesicht schien nur aus einem Mund zu bestehen, umrahmt von Koteletten und Stirnlocken. Dem bekannten Unbekannten floss unerschrockenes, elegantes Deutsch nur so über die Lippen, die sich pausenlos bewegten wie e ...