Auf den ersten Blick scheint die Forderung Âeiner doppelten Stimme für die Jungen einleuchtend. Die Jugend wird schliesslich Âdefinitionsgemäss in der Zukunft leben. Sie sollte deshalb direkt und mit besonderem ÂGewicht mitbestimmen können. Sie ist dazu nicht nur legitimiert, sondern möglicherweise auch besonders interessiert (wenn auch die heutige geringere Stimmbeteiligung der Jungen nicht gerade dafür spricht). Im Gegensatz dazu werden die Alten bald sterben, und deshalb – so wird argumentiert – ist ihnen die Zukunft gleichgültig.
Genau das Gegenteil ist richtig: Die Alten sollten eine doppelte Stimme erhalten. Entscheidend für die Zukunft sind gute Regeln des Zusammenlebens ...