Es ist dicke Post, die der Blick letzte Woche über die Post aufgedeckt hat. Damit dürfte der grösste Subventionsskandal in der Schweizer Geschichte ganz oben angekommen sein, nämlich bei der früheren Verkehrsministerin Doris Leuthard. Es entbehrt nicht der Ironie: Ausgerechnet jenes Boulevardblatt, das die Bundesrätin während ihrer Amtszeit zur unantastbaren Ikone verklärt hat, tritt jetzt als ihr Chefankläger auf. Leuthard selber habe am 8. September 2011 an einer Sitzung teilgenommen, an der darüber informiert wurde, dass im subventionierten Postauto-Verkehr satte Gewinne anfielen. Da hätten sämtliche Alarmglocken schrillen mü ...