Im Haus der Familie Drews ist die Klobrille vergoldet. Der Deckel auch. Die Finca liegt in einer Wohnsiedlung in der Nähe von Palma de Mallorca. Andere Bemühungen, der Behausung wohnliches Flair einzuhauchen, endeten ebenfalls im Desaster: Künstliche Säulen zieren den Patio. Der Geräteschuppen ist als überdimensionales Bierfass gestaltet. Staubtrocken liegt der Whirlpool da, vertrocknet der Kräutergarten. Der Hausherr sitzt am Holztisch auf der Veranda. Das Haar ist nass, das Shirt umspannt einen ansehnlichen Oberkörper. Schneeweisse Zähne schlagen in eine himbeerrote Frucht.
Ja, Jürgen Drews ist noch genauso schön wie vor dreissig Jahren, als er mit seinem bisher einzigen Megahit ...