Mit Peter Theiler ein Interview zu führen, ist eine dankbare Aufgabe. In bestem Baseldeutsch schwärmt der redselige Intendant von seiner Aufgabe an der Semperoper, von Dresden, von Ostdeutschland. Seine Begeisterung wirkt ansteckend. Selbst der etwas muffige DDR-Bau hinter der funkelnden Semperoper, wo Verwaltung, Probebühnen und Werkstätten untergebracht sind, erscheint plötzlich schön, wenn Theiler durch die labyrinthartigen Gänge führt und die grossartigen Arbeitsbedingungen rühmt.
«Drang nach Aufbruch»
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