Draussen droht die Wildnis
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Draussen droht die Wildnis
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Draussen droht die Wildnis

Wenn es nach Gesetz gegangen wäre, hätte Griechenland aus der Euro-Zone ausscheiden müssen. Stattdessen konnte Griechenland unter einen Rettungsschirm schlüpfen. Wer aber vom Geld seiner Partner lebt, ist ­ihnen Rechenschaft schuldig und muss ihren Anweisungen folgen.
Seit Monaten steht das griechische Drama auf dem Brüsseler Spielplan. Manche nennen das, was den Zuschauern geboten wird, eine Schmierenkomödie. Andere fühlen sich in einen Zirkus versetzt, in dem ein zottiger Tanzbär an seinem Nasenring durch die Arena gezerrt wird. Er grunzt unwillig, doch fügt er sich schliesslich. Für die Griechen selbst ist es eine Tragödie. Sie fühlen sich geschunden und gedemütigt. Sie müssen ausbaden, dass Politiker sich anmassten, mit Völkern Schach zu spielen, und sich den Mantel der Geschichte umhängen wollten. Die von Helmut Kohl verkündete Friedensgemeinschaft ist in eine Streitunion eingemündet. Die Deutschen, in Griechenland zuvor höchst beliebt ...
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