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«Drei Frauen und vierzehn Kinder»
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«Drei Frauen und vierzehn Kinder»

Heinz Brand leitete 25 Jahre lang das Bündner Ausländeramt. Neu sitzt er für die SVP im Nationalrat. Im ­Interview spricht der Asylspezialist über die grössten Missstände, die besten Lösungen und die frechsten ­Asylanten, denen er in seiner Karriere begegnet ist.
Herr Brand, die Asylzahlen erreichen ­Rekordwerte, die Behörden wirken überfordert. Was läuft schief? Die Schweiz ist als Asyldestination im Moment hoch im Kurs. Sie ist zu attraktiv für Asylbewerber aus Nordafrika, aber auch für Leute aus Somalia und Eritrea. Es gibt zudem einen beachtlichen Treck aus Nigeria und andern afrikanischen Staaten. Ein wichtiger Faktor ist zusätzlich zu beachten: Die Kommunikation mit den Zurückgelassenen in den Herkunftsländern und Wartepositionen am Rande Europas funktioniert heute via Handy blendend. Das führt dazu, dass immer mehr Leute kommen, darunter auch viele vermeintliche Tunesier. Was meinen Sie mit «vermeintlich»? Es ist davon auszugehen ...
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