«Der Mann kommuniziert. Unentwegt. Mit Augen, die fesseln, einem gradlinigen Blick, der kein Verstecken duldet. Mit Fingern, die den Takt zum Gespräch schlagen, mal gekrümmt um Argumente ringend, mal beschwörend in ihrer ganzen Länge ausgefahren, aber immer agieren sie irgendwie kultiviert, diese Finger.» So beginnt ein Porträt über Walter Bosch, seinerzeit publiziert in der Bilanzim Oktober 1990. Jetzt, exakt zwei Jahrzehnte später, sitzen wir uns wieder gegenüber, diesmal in seinem Büro an zentraler Lage, an der Zürcher Fraumünsterstrasse, mit freiem Blick auf die Schweizerische Nationalbank. Das Zusammenspiel von Augen und Fingern hat in der Zwischenzeit keineswegs gelitten, ...