Im noblen Berner Monbijouquartier haust die eidgenössische Wettbewerbskommission (Weko). Ein Dutzend vom Bundesrat handverlesene Persönlichkeiten, im Milizsystem zusammengeführt, vom Gewerbeverband bis zum Gewerkschaftsbund mit jeder Menge Professoren und Funktionären vertreten. Keine dieser Damen und keiner der Herren hat je in einer Firma Investitionsentscheide gefällt und verantwortet. So produzieren diese Wettbewerbshüter Entscheide, die von solch lästigen unternehmerischen Gesichtspunkten unbeleckt sind – so wie vergangene Woche, als die Behörde den Zusammenschluss der Telekommunikationsanbieter Sunrise und Orange kurzerhand verboten hat.
Dass hier Akademiker und Interessenve ...