Dreifaltigkeit der Freude
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Dreifaltigkeit der Freude

Auto

Dreifaltigkeit der Freude

Zum Start einer kurzen SUV-Serie geht es um den neuen Porsche Cayenne S mit acht Zylindern.

Als vergangene Woche innert kurzer Zeit die Strassen zugeschneit waren und die Schneewände an manchen Orten zu Hindernissen heranwuchsen, war ich ziemlich froh, in einem SUV zu sitzen. Es ist gar nicht so lange her, dass es politische Bemühungen gab, diese beliebte automobile Bauart gleich ganz zu verbieten. Abgesehen davon, dass ich das aus liberaler Sicht für Unsinn halte, ist das SUV grundsätzlich eine sehr angenehme Art der individuellen Fortbewegung.

Dreifaltigkeit der Freude

Zur passenden Witterung kam – durch puren Zufall – auch noch die Tatsache, dass in meinem Testwagenkalender eine ganze Reihe höchst unterschiedlicher Modelle und Marken aus dem Premiumsegment vorgesehen waren, die lediglich die Bauart gemeinsam hatten: mehr Bodenfreiheit, bessere Übersicht, Allradantrieb, aber höchst unterschiedliche Motorkonzepte. Es geht dabei nicht um eine grossangelegte Vergleichsstudie, sondern vielmehr um eine persönliche Betrachtung.

Mit dem Porsche Cayenne S Coupé beginnt die kurze fünfteilige Serie, und das grosse SUV war für mich immer das Modell aus Stuttgart mit der geringsten emotionalen Ausstrahlung. Das hat sich mit der Ankunft des Coupé-Modells im Jahr 2019 geändert, das ich sowohl optisch als auch in Bezug auf das Fahrverhalten für besser halte als das Standardmodell. Und mit dem Turbo GT hatte Porsche das vielleicht beste Fahrspass-SUV überhaupt gebaut.

Dem neuen Cayenne S wurden ein paar scharfe Kanten mehr verpasst, während der Innenraum eine eher kühle digitale Ausstrahlung hat, die «Porsche Driver Experience» genannt wird und bereits aus dem Elektroauto Taycan bekannt ist. Während vieles über Menüs und Untermenüs eingestellt werden muss, ist das wichtigste Bedieninstrument prominent am Lenkrad platziert: Mit einem Drehregler wird schnell das Fahrprogramm gewechselt, was dem Cayenne S innert Sekunden recht unterschiedliche Ausdrucksweisen verpasst.

Irritiert war ich bloss beim routinierten Griff zur Sonnenblende, hinter der ich meine Parkkarte für die Tiefgarage anzubringen pflege. Porsche hat hier offenbar ein Sparprogramm vollzogen, es gibt jetzt keine Klemme oder Ähnliches mehr, um eine Karte oder ein Parkticket anzubringen. Das erscheint bei einem Endpreis von mehr als 177 000 Franken, welcher den Cayenne zum teuersten Auto im Vergleich macht, dann doch etwas gar spartanisch.

Nur Freude macht hingegen die Dreifaltigkeit aus Luftfederung, intelligentem Allradantrieb sowie Turbo-Benzinmotor mit acht Zylindern. Es gibt den Cayenne zwar auch als E-Hybrid, aber dieses eher puristische Aggregat mit einem ausgesprochenen Wohlklang und der leichtfüssigen Kraftentfaltung ist natürlich die emotional packendste Art, ein Auto wie dieses zu fahren.

 

Porsche Cayenne S Coupé

Motor/Antrieb: V8-Turbo-Benzinmotor, 8-Gang-Tiptronic S, aktiver Allradantrieb; Hubraum: 3996 ccm; Leistung: 474 PS / 349 kW; max. Drehmoment: 600 Nm / 2000–5000 U/min; Verbrauch (WLTP): 12,5–13,4 l / 100 km; Beschleunigung (0–100 km/h): 4,7 sec; Höchstgeschwindigkeit: 273 km/h; Preis: Fr. 129 800.–; Testfahrzeug: Fr. 177 850.–

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