Die Kritik am Bundesrat kam geballt. In ihrem lange erwarteten Bericht über die Aktenschredderung im Fall Tinner liess die Geschäftsprüfungsdelegation des Parlaments kein gutes Haar an der Landesregierung. Sie habe die Kontrolle und die Übersicht verloren. Sie habe sich unfähig gezeigt, eine Strategie zu entwickeln. Für den Entscheid, sämtliche Akten zu zerstören, habe es keine Notwendigkeit gegeben. Insbesondere der damals federführende Justizminister Blocher habe seine Kollegen nur spät und unvollständig informiert. Und er habe die Justiz beim Verfahren gegen die Atomschmuggler behindert.
Ob diese Anschuldigungen in dieser Heftigkeit berechtigt sind, wird aus der Lektüre des B ...