"Mit dem veränderten Drogenkonsum geht die Zahl der Toten zurück", stellt Walter Meury, Kopräsident des Verbandes Sucht- und Drogenfachleute und Geschäftsführer der Suchthilfe Region Basel, fest.
Was die Drogenpolitiker als Erfolg ihrer Dreisäulenpolitik mit Prävention, Repression und Überlebenshilfe darstellen, ist in Wirklichkeit die Folge von neuen Rauschpraktiken: der massive Rückgang der Zahl der Drogentoten auf 152. So wenig Menschen starben letztmals 1987 infolge Betäubungsmittelmissbrauchs.
Im Gegensatz zu 1992 und 1993, als über 400 Drogenkonsumenten umkamen und das beliebteste Rauschgift das beruhigende Heroin war, ist heute die Aufputschdroge Kokain Mode. 33 Prozent der ...