Es war die zweite Reihe, die sich am vergangenen Abstimmungssonntag im Rampenlicht sonnen durfte: Ulrich Schlüer, ein abgewählter SVP-Nationalrat, der nur dank Ueli Maurers Einzug in den Bundesrat wieder ins Parlament nachrückte, sein Parteikollege Walter Wobmann aus Solothurn und Lukas Reimann, Student der Rechtswissenschaften, seit zwei Jahren Mitglied im Nationalrat. Sie peitschten fast im Alleingang das Minarettverbot durch.
Auffällig war, dass die grossen Namen der Schweizerischen Volkspartei im Initiativkomitee fehlten: Weder der Präsident Toni Brunner noch Fraktionschef Caspar Baader, noch Vordenker Christoph Mörgeli mochten sich für das Volksbegehren exponieren. Auch nicht i ...