Jedes Frühjahr wieder, so scheint es dem auswärtigen Beobachter, durchleiden Zürcher Schüler und ihre Eltern Höllenqualen wegen der Aufnahmeprüfung für das Gymnasium. Von teuren Nachhilfekursen ist die Rede, von unglücklichen Schülern, die bis zum Umfallen büffeln, von Müttern und Vätern, die am Nervenzusammenbruch vorbeischrammen, und von grenzenloser Enttäuschung, wenn es dann doch nicht klappt. Die Zürcher sind nicht die Einzigen, die für den Eintritt ins Gymnasium eine Prüfung bestehen müssen. Auch in Ostschweizer Kantonen wie St. Gallen oder Thurgau setzt man auf einen Aufnahmetest, der über d ...