Dschingis Khan
Jedem Massenmörder sein Pläsierchen, der eine liebt Hunde wie Hitler, der andere ist ein guter Papi. So wie der Mongolenherrscher, der laut einer alten persischen Chronik 160 Kinder zeugte, wenn er das Morden und Brandschatzen mal kurz unterbrach. Daran hat sich die deutsche Popgruppe Dschingis Khan erinnert, die vor über zwanzig Jahren am europäischen Schlagerfestival trällerte: «Und jedes Weib, das ihm gefiel, das nahm er sich in sein Zelt (...) Er zeugte sieben Kinder in einer Nacht, und über seine Feinde hat er nur gelacht.» Dem britischen Genetiker Chris Tyler-Smith von der Universität Oxford ist es zu verdanken, dass wir endlich Klarheit haben. Er fand heraus, ...