Seit gut drei Jahren schreibe ich diese Kolumne und freue mich über Feedback. Es gibt viel Zuspruch, mitunter blanken Hass und viel von einer in Deutschland seltenen Tugend: konstruktive Kritik. Martin Fuhrer zum Beispiel, 50, Leiter Internationale Zusammenarbeit beim Schweizerischen Roten Kreuz, warb um mehr ökologisches Gewissen. Konstruktiv, wie er war, offerierte er sein Auto als Exempel. Er besitzt einen Lancia Musa – «vergangenes Jahr war ich vor allem unterwegs und hab nur geschuftet (Tsunami). Angesichts des gesehenen Elends und Leidens wollte ich ein ästhetisches Feel-Good-Auto» –, den 1.9 Diesel Platino mit Panoramadach, also die Luxusvariante eines eh luxuriösen Minivans ...