«A big economic shock.» Mit diesen Worten charakterisierte die OECD den nach dem Wirbelsturm «Katrina» erfolgten Anstieg der Ölpreise. Die OECD scheint die Ereignisse richtig eingeschätzt zu haben. Heute zeichnet sich ab, dass die Notierungen die nächsten zwölf Monate auf dem aktuellen Niveau von 60 bis 65 Dollar pro Barrel verharren werden. Das ist eine schlechte Nachricht für die Beschäftigten und Arbeitslosen, insbesondere in Kontinentaleuropa. Sie werden ein weiteres Jahr auf die längst angekündigte konjunkturelle Besserung warten müssen.
Bezeichnenderweise machen sich die Prognoseinstitute wenig Sorgen um die USA und einige nordeuropäische Länder, deren Wirtschaft von ein ...