Die Szene ist ein Elternabend an der Kantonsschule Rämibühl, Zürich. Bei Problemen ihrer Kinder und entsprechenden schulpsychologischen Abklärungen finde eine exklusive, vertrauliche Kommunikation mit den Schülern statt, teilt ein Schulpsychologe sinngemäss mit. Ein Vater wundert sich: Wo bleiben die Eltern? Die Lehrer? Ist es nicht «institutionell heikel», fragt er, wenn die Erziehungsverantwortung an Drittpersonen ausgelagert wird und die Eltern aussen vor bleiben? Wer kontrolliert diese vertrauliche Kommunikation? Wer garantiert, dass kein Machtmissbrauch stattfindet und die Kinder nicht unzulässig beeinflusst werden?
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