Am Morgen nach der ersten Wahl von Donald Trump zum Präsidenten im Jahr 2016 herrschte im Weissen Haus eine düstere Stimmung. Wochenlang hatten Barack Obama und sein engster Kreis sich Sorgen über Hillary Clintons Wahlkampf gemacht – über das Versäumnis, wichtige umkämpfte Bundesstaaten ausreichend oft zu besuchen, über den hochnäsigen «Deplorables»-Spruch und über FBI-Chef James Comeys Brief an den Kongress in letzter Minute betreffend Clintons E-Mails. Doch trotz allen beunruhigenden Anzeichen waren sie optimistisch, dass Amerika in einem knapperen Rennen als erwartet die erste Präsidentin wählen würde.
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