Blitzartig wurde der Grieche Mikis Theodorakis in den sechziger Jahren weltberühmt: mit seiner Musik zur Filmadaption des Kazantzakis-Romans «Alexis Zorbas». Kurz darauf trat er wieder ins Scheinwerferlicht, als politisch engagierter Künstler, der gegen die Militärdiktatur im eigenen Land opponierte. Mit unzähligen Liedern «im Volksliedton» frönte er der patriotischen Ader. Nicht überall freilich war er willkommen, denn er bekannte sich zu kommunistischen Idealen, war mit Tito und Fidel Castro befreundet.
Indes empfand sich der jetzt 79-jährige Theodorakis – mit sieben Sinfonien, diversen Oratorien und Opern – durchaus auch als «seriöser» Komponist. Selbst auf diesem Feld b ...