Am 26. Juni 1940, als die ersten deutschen Bomben auf Grossbritannien fielen, schrieb Premierminister Winston Churchill an seinen Informationsminister: «Presse und Rundfunk sollen ersucht werden, Luftangriffe zurückhaltend zu behandeln und das öffentliche Interesse daran zu bagatellisieren. (. . .) Die Bevölkerung muss sich daran gewöhnen, Luftangriffe als etwas Alltägliches hinzunehmen. Betroffene Örtlichkeiten dürfen nicht genau bezeichnet werden, Fotografien zerstörter Häuser nicht veröffentlicht werden. (. . .) Bitte, legen Sie das den Zeitungsherausgebern nahe und bewegen Sie sie zur Mithilfe. (. . .) Die Presse ist zu ihrer bisher ...