Man zelebriert Bescheidenheit und zieht die Fäden diskret aus der zweiten Reihe. Wo andere komplizierte Holdingstrukturen schaffen, um selber im Hintergrund zu bleiben, rufen manche Roche-Erben einfach eine wohltätige Stiftung ins Leben. Durch besondere Transparenz zeichnet sich das Basler Mäzenatentum nicht gerade aus, aber das muss es auch nicht. Denn zur Freiheit schweizerischer Prägung gehört, dass, wer Geld hat und es für einen Âguten Zweck oder zum Beispiel einer Partei spenden möchte, anonym bleiben kann.
Fairerweise müsste dieses Recht auch Leuten zustehen, die an der Börse nicht kotierte Medienunternehmen erwerben. Als der Investor Tito Tettamanti im letzten Jahr für kur ...