E. T. und die Geschlechtsfrage
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Die Weltwoche

E. T. und die Geschlechtsfrage
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Moderne Liebe

E. T. und die Geschlechtsfrage

«Kannst du mich mal zurückrufen? Ich glaube, mein Handy ist kaputt», schreit Julias Stimme aus Heidis Handy. «Dein Handy ist in Ordnung», schreit Heidi so laut zurück, dass es die ganze Bar hören kann, «es ist der Mann, der nicht funktioniert.»
Die Männer um uns tun, als hätten sie nichts gehört. «Warum meldet er sich nicht?», schreit Julia, «was habe ich falsch gemacht?» – «Du? Nichts. Er ist auf dem Heimweg einer drei Meter langen Blondine mit einer schöneren Nummer und den hübscheren Möpsen begegnet.» – «Blöde Kuh.» – «Schätzchen, Hypnose funktioniert bei Telefonen nicht», sagt Heidi, «also hör auf, es anzustarren, und komm auf einen Drink her.» Wenig später sitzt Julia neben uns an der Bar. «Der grösste Feind unserer Emanzipation ist das Telefon», sagt sie, «es macht vierzig Jahre Freiheit zunichte. Anstatt auszugehen, fremde Länder oder zumindest fremde Männer zu erobern, sitzen wir vor dem Ge ...
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