Der Wirtschaftsverband Economiesuisse wirbt für die bilateralen Verträge mit der EU in grossen Inseraten. Die Kampagne richtet sich gegen die von der SVP lancierte Initiative gegen die Masseneinwanderung. Die Ökonomen, Manager und Unternehmer, die dem Verband angehören, malen das Schreckbild wirtschaftlicher Verödung an die Wand, sollte sich die Schweiz tatsächlich erdreisten, die Zuwanderung künftig gegen den Wunsch der EU zu begrenzen. Brüssel, folgert Economiesuisse devot, müsse zwangsläufig alle bilateralen Verträge kappen. Die Folgen für die Schweiz wären lebensgefährlich.
Tatsächlich?
Es stimmt: Das Freizügigkeitsabkommen mit der EU trat im Juni 2002 in Kraft, im Mai ...