Wie soll man die Geschichte eines Menschen erzählen, der erlebt hat, was Worte nicht beschreiben können? Ein Jahr ist es seit der Tsunami-Katastrophe her, als am 26. Dezember die bis zu zwanzig Meter hohen Wellen mit ungeheurer Wucht über die Ferienparadiese an den Ufern des Indischen Ozeans rollten und zuerst die Liegestuhlreihen am Strand schluckten, dann die Swimmingpools, die Hotels, dann ganze Dörfer, Städte, Küstenstreifen. Über 300000 Menschen kamen in den Fluten um. Mittendrin kämpfte der Schweizer Tourist Christoph Roost um sein Leben, mit unglaublich grossem Glück ist er davongekommen. Seither ist für ihn nicht mehr viel, wie es vorher war. Ein Jahr lang sprach der Sportc ...