Wer vorgibt, alles im Griff zu haben, verdient aus Prinzip und Erfahrung unser Misstrauen. Und dennoch sehnt man sich in gewissen Lebenslagen nach Eindeutigkeit und Entschlossenheit. «Wir wissen nicht, wie mit dem Fall umgehen», sagt in dieser Weltwoche ein Sprecher des Justiz- und Polizeidepartements – und das hört sich nun aber erschütternd an. Denn der «Fall» heisst Muhammad al-Ghanam, der Herr ist ein Ex-Mitarbeiter des ägyptischen Innenministeriums, der Mensch hat in der Schweiz politisches Asyl erhalten. Und was tut er hier? Er ruft die Islamisten in aller Welt dazu auf, sein Gastland ins Fadenkreuz des Terrors zu nehmen. «Die Schweiz ist der verachtenswerteste unter den Fein ...