Viele Menschen in Afrika sind ganz unten. Nach dem Schuldenerlass werde es ihnen besser gehen, heisst es. Doch was, wenn wieder bloss die «WaBenzi» profitieren, wie man auf Suaheli jene Herren nennt, die ihre Mercedesflotte und ihren dicken Prestigebauch nicht zuletzt den Entwicklungshilfegeldern verdanken? Vielleicht ist die angemessene Haltung für uns Reiche (wir zitieren den grossen alten Linken Antonio Gramsci) eine Kombination von Pessimismus der Intelligenz und Optimismus der Tat: Wir erlauben uns grosse Skepsis, sagen dennoch in guter Hoffnung ja zu Schuldenerlass und neuer Hilfe für die Darbenden. Siehe Artikel zum Thema «Kommentar: Zahlen ohne Kalkül» und «G-8-Gipfel: Sternt ...