Der grosse englische Schriftsteller Julian Barnes («Flauberts Papagei») ist seit langem fasziniert vom Schweizer Maler Félix Vallotton. Keine Frage, dass er die beiden aktuellen Vallotton-Ausstellungen, die eine im Kunsthaus Zürich, die andere in der Villa Flora in Winterthur, zum Anlass nahm, in die Schweiz zu reisen. Das tat er mit Vorfreude, aber auch mit einer gewissen Ängstlichkeit. «Könnte er sich als einer jener Künstler erweisen, die man umso weniger schätzt, je mehr man von ihnen gesehen hat?», fragt er sich in seiner grossen Vallotton-Kritik für die Weltwoche. Julian Barnes war schliesslich von Vallotton angetan, schwärmt von dessen künstlerischer Vielseitigkeit, finde ...