Fast drei Stunden lang haben die Inland--Redaktoren Philipp Gut und Markus Somm Christoph Blocher ins Kreuzverhör genommen. Der Bundesrat empfing die Journalisten am frühen Morgen in seinem Berner Büro, im Lauf des Gesprächs wurde viermal Espresso nachgereicht. Blocher äussert sich erstmals ausführlich zu den Vorwürfen der Geschäftsprüfungskommission (GPK) des Nationalrats und zur Aufsicht über die Bundesanwaltschaft. Er spricht über die unfreiwillige Wahlkampfhilfe seiner Gegner und seine Bedeutung in der Schweizer Politik. Nach vier Jahren in der Regierung zieht der ehemalige Unternehmer eine positive Bilanz. «Wenn ich ausserhalb des Bundesrates geblieben wäre, hätte ich weni ...