Die traditionelle «special relationship» zwischen den USA und Grossbritannien durchlebt zurzeit eine seltsame Phase: Vor kurzem noch vereint im Triumph nach dem erfolgreichen Irak-Krieg, finden sich Präsident Bush und Premierminister Blair nun im Kreuzfeuer der Kritik wieder. Nicht nur kursiert in Washington und London der lange strikt gemiedene Begriff «Guerilla-Krieg», auch die Argumente für den Irak-Feldzug werden aufgrund diverser Geheimdienst- und PR-Pannen immer lauter angezweifelt – von den einen mit gerechtem Zorn, von anderen mit beträchtlicher Häme.
Interviews mit Mitgliedern einer Jugendbande in der berüchtigten Banlieue von Nizza gehören nicht zum journalistischen All ...