«Ché Guevara war der schlimmste Henker der kubanischen Revolution.» Der Satz stammt von niemand anderem als von Fidel Castros Tochter Alina Fernández, die mit ihrem Vater gebrochen hat, in Miami im Exil lebt und der Weltwoche im vergangenen Jahr ein grosses Interview gab. Die zunächst erstaunlich scheinende Aussage war für Kulturredaktor Sandro Benini Anlass, den Mythos des argentinischen Revolutionärs zu hinterfragen. Das Ergebnis ist zwar nicht ganz so vernichtend – aber dass Ché Guevara im öffentlichen Bewusstsein verklärt wird, ist unbestreitbar. Eine Beschreibung seiner dunklen, von Bewunderern verdrängten Züge.
An der Ski-WM von St. Moritz steht schon vor der Schlussfeier ...