Die Schweiz ist ein seltsames, sie ist aber ein glückliches Land. Während die Restwelt unter den Härten einer heranrollenden Weltwirtschaftskrise stöhnt, stimmt der Eidgenosse darüber ab, ob er sein gehortetes Nationalbankgold sich selber oder dem Ausland verschenken soll. Bundesrat Kaspar Villiger hat in einem glühenden Blick-Leitartikel ans Herz seiner Bürger appelliert, um die Umlenkung des Goldgewinns in die unglückliche Solidaritätsstiftung zu bewirken. Die Bürger aber sagten nein, wieder einmal. Sind sie herzlos? Sind sie unsolidarisch? Man wagt den konstruktiven Zweifel. Die Schweizer haben es womöglich einfach irritierend gefunden, dass man ihnen eine Stiftung anschnallen ...