Obschon sie nach Kräften versuchte, den Tatbestand zu vernebeln, stimmt es: Die Schweizer Bundespräsidentin Micheline Calmy-Rey hat im Dezember dem Regime in Teheran offeriert, ein Seminar zu veranstalten über verschiedene Perzeptionen des Holocausts. Die iranische Regierung will den Staat Israel von der Landkarte streichen. Die Frage muss erlaubt sein, wie sinnvoll es ist, wenn eine Schweizer Spitzenpolitikerin mit einem Staat, dessen Präsident den Holocaust als Fiktion bezeichnet, in eine Diskussion über den Holocaust eintritt. Die Nachricht wurde von den Weltwoche-Redaktoren Urs Gehriger und Pierre Heumann recherchiert und letzte Woche veröffentlicht. Sie hat nicht nur in jüdischen ...