Beim Pingpong in der Primarschule war Weltwoche-Redaktor Bruno Ziauddin gefürchtet für seinen Aufschlag, den er angeblich unretournierbar scharf und flach übers Netz zirkelte. Einen Tennisschläger hingegen hat er noch nie in seinem Leben in den Händen gehalten. Entsprechend intensiv musste er sich für sein Porträt des Schweizer Jahrhundertsportlers Roger Federer einarbeiten. Ziauddin studierte Akten und Bücher, sah sich Spiele an und brachte die Stars der Branche ans Telefon. Er sprach mit dem einstigen Seriensieger Ivan Lendl, befragte den Wimbledon-Champion Boris Becker und konnte sich sogar mit Björn «Ice-Borg» Borg über den Schweizer Ausnahmeathleten unterhalten. Am Montag in ...