Pelé und die barbusigen Schwedinnen: «Ich getraute mich gar nicht, richtig hinzuschauen. Ich war daheim katholisch erzogen worden. An den Seen lagen doch wirklich einige Frauen oben ohne. Ich schämte mich.» Edson Arantes do Nascimento, so Pelés bürgerlicher Name, hat mir die Geschichte bei unserem letzten Treffen erzählt, im zwölften Stock eines Glaspalastes im noblen Viertel Itaim Bibi in São Paulo. Er lachte aus voller Brust und bildete mit seinen Händen imaginäre Scheuklappen. Und berichtete von der WM 1958, als er als Siebzehnjähriger ausgedehnte Waldläufe machen musste.
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