Edward Chin
Der Gefreite vom Kommando Bravo im 1. Panzerbataillon der US-Marines, möchte kein Held sein. «Alles ist so schnell gegangen», sagt der 23-jährige New Yorker burmesischer Herkunft fast entschuldigend. Chin wurde berühmt, weil er die Botschaft, es herrsche Freude in Bagdad und der Wunsch nach Befreiung, um die Welt schickte. «Es war ein Befehl. Mein Colonel sagte, ich solle mit meinem Panzer losfahren und einen Haken an der Saddam-Statue auf dem Firdaus-Platz anbringen. Dazu musste ich bis zum Kopf Saddams klettern. Während ich Haken und Kette anbrachte, reichten mir die anderen das Sternenbanner. Ich musste es ums Gesicht wickeln, anders war es nicht zu befestigen. Dann bin ...