Egon Schiele, Tod und Mädchen, 1915 – Ein Mensch verrenkt sich immer wieder in seinen Spannungsfeldern; da sind das Leben und der lauernde Tod, da sind die Wahrscheinlichkeit der Krankheit und die Unmöglichkeit der Unversehrtheit, da sind Schmerz und Wohlbefinden. Nur selten befindet sich seine Seele, noch viel weniger als sein Körper, in Balance. Existenz ist andauernde Verstörung.
Egon Schiele, Tod und Mädchen, 1915
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